Leichter gesagt, als getan, oder? Mutig zu sein heißt nicht, keine Angst zu haben. Es bedeutet, mitten durch die Angst hindurch zu gehen.

Mut ist, wenn anderes wichtiger wird, als die Angst. Es bedeutet, sich zwar zu fürchten, es aber trotzdem zu tun, weil du weißt, dass es richtig ist. Etwas zu machen, was dich im Leben voran bringt, obwohl du Angst davor hast. Die Risiken deines Vorhabens zu kennen und dir bewusstzumachen, dass dir nichts wirklich Schlimmes passieren kann. Deine inneren Alarmsirenen zu ignorieren, die dich in deiner Komfortzone festhalten wollen. Zu handeln, OBWOHL du Angst hast.

Wir brauchen Mut immer dann, wenn wir etwas wagen, wichtige Entscheidungen treffen, uns trauen, für etwas einzustehen, oder uns für etwas Neues öffnen. Denn dabei betreten wir unbekanntes Terrain, wir gehen Risiken ein und müssen Grenzen überschreiten.

Mut ist ein starkes Fundament, auf dem du Entscheidungen bauen kannst. Viele Menschen entscheiden sich auf der Grundlage ihrer Ängste. Das kann lebenswichtig sein, etwa dann, wenn wir aus Angst vor einem Angriff weglaufen. Allerdings machen uns Entscheidungen, die wir auf der Grundlage unserer Ängste treffen, selten langfristig zufrieden. Auch mutige Menschen haben Ängste - und das nicht zu knapp. Sie entscheiden sich jedoch trotzdem für etwas, weil ihnen diese Sache - sei es ein Projekt, eine ehrliche Beziehung oder ein erfüllender Job - wichtiger ist als das Verharren in der Komfortzone.

Möchtest du dir auch mehr zutrauen und (mehr) Mut entwickeln? Dann lies weiter!

Wenn du etwas tust, was du normalerweise nie getan hättest, lernst du, mit unerwarteten Situationen zurechtzukommen - aber klar, es löst oft Angst aus. Wenn du jedoch mit dieser Angst in einer Situation, die du dir bewusst ausgesucht hast, umzugehen lernst, kannst du auch bei unvorhergesehenen Dingen gelassener reagieren.

Fange klein an. Konzentriere dich zunächst auf die Dinge, die dir weniger Angst machen und für dich einfacher zu erreichen sind. Unterstütze deinen Erfolg, indem du dich selbst dafür belohnst, dass du dich deiner Angst stellst.

Jedoch ist es auch möglich, dass du immer wieder in Situationen gerätst, in denen du von der Angst wie gelähmt bist und dich einfach nicht überwinden kannst. Verurteile dich dafür nicht. Sei gut zu dir!

Sei dir deiner Grenzen bewusst.

Es gibt gewisse Ängste und Grenzen, die wir schlicht nicht überwinden können. Womöglich macht es dann überhaupt keinen Sinn, dich zu deren Überwindung zwingen zu wollen. Fokussiere dich in diesem Fall also besser darauf, den Mut für etwas anderes aufzubringen.

Mut wird belohnt. Vielleicht nicht sofort - langfristig aber auf jeden Fall. Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen und versuche es erneut.